Virenschutz | Newsflash Viren
Unbedingt hier die Warnhinweise zu der aktuellen Virensituation lesen.
VIREN werden über eMail verteilt, die angeblich von Microsoft Deutschland ist.
Das links ist ein Screenshot (Bildschirm-Schnappschuß) von einer eMail, die ich über mein Konto bei www.freemail.de erhalten habe. Erfreulicherweise wurde der Virus von freemail.de sofort erkannt, aber da sieht man mal wieder, wie wichtig Virenschutz ist. Zum Vergrößern in das Bild klicken.
Andere Tests zum PC-Sicherheits-Check...
Hier führe ich noch drei weitere Internetseiten auf, die einem ermöglichen, online die eigene Sicherheit zu überprüfen. Gerade, wenn sie vielleicht - ebenso wie ich - durch die englischsprachigen Seiten überfordert sind oder aber zumindest Verständnisschwierigkeiten haben, dann können sie z. B. hier auch mit der aufgeführten 2. Möglichkeit einen LFD-Selbsttest durchführen.
Der niedersächsische Datenschutzbeauftragte bietet einen leicht verständlichen, dreistufigen Sicherheits-Check an. Dabei sucht der Online-Service nach Browser- und Netzwerkeinstellungen sowie offenen Ports.
Aber auch der Symantec-Test ist durchaus empfehlenswert. Klicken sie hier für mehr Informationen.
Übersicht - Virenschutz
- 29.07.2004 | Phishing - Schützen Sie sich vor dem Paßwort-Klau - einige wenige und einfache Tipps helfen dabei.
- Virusometer
- Reparatur-Programme - zu den Viren, die so unterwegs sind
- Virus-Check ihres PC's, ob Viren vorhanden sind - prüft kostenlos und online ihren PC auf vorhandene Viren beim Klick auf den Button
- Antivirus-Checker - überprüft ob ihr PC sicher ist - prüft kostenlos und online ihren PC auf Sicherheitslücken etc.
- Virus News
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Virus News
Phishing
Schutz vor Trickbetrügern im Internet
Quelle: Haufe Mediengruppe
Nicht genug, dass Internet-User von Viren, Würmern oder Trojanern heimgesucht werden. Seit einigen Wochen gibt es verstärkt "Phishing". Das Wort kommt von "Password fishing" und bezeichnet einen Trick mit Hilfe von gefälschten E-Mails an vertrauliche Kundendaten zu gelangen.
Opfer sind meist Bankkunden, beliebt bei den Betrügern sind auch die Kunden von ebay. Diese Kunden erhalten eine E-Mail in der ihnen mitgeteilt wird, dass die Kundendaten fehlerhaft sind oder aufgrund eines Schadens die Daten versehentlich gelöscht wurden.
Als Absender wird eine korrekte E-Mail-Adresse verwendet. Die Empfänger werden dann mittels Link in der Mail auf eine imitierten Web-Seite gelockt und aufgefordert, die Benutzerdaten (mit allen vertraulichen Daten wie Passwörter, Kontonummern, Kreditkartennummern, PIN) erneut einzugeben.
Obwohl die Seiten absolut echt aussehen, landen diese Daten nicht bei der vermeintlichen Bank oder ebay, sondern in den Händen der Phishing-Trickbetrüger. Diese räumen dann das Konto leer oder bieten unter fremden Namen bei ebay.
Postbank warnte die Kunden vor Phishing
Nach eine Welle von Phishing-Mails warnte die Postbank Anfang Juli zahlreiche Kunden davor, persönliche Daten auf fremden Websites einzugeben und gab auf der eigenen Homepage einige Hinweise, wie man sich vor Phishing schützt. Ein Hinweis der Postbank an ihre Kunden ist, die URL zu überprüfen.
Doch auch das schützt nicht, mittels Frame-Spoofing können auch Adressen gängiger Browser sehr einfach manipuliert werden. Das Computermagazin c't - http://www.heise.de/security/dienste/browsercheck/demos/ie/frame.shtml zeigt dies sehr eindrucksvoll am Beispiel einer Bank, die Frames verwendet.
Schutz vor Phishing:
Technischen Schutz vor Phishing-Attacken gibt es noch nicht. Böse Zungen behaupten gar, die größte Gefahr im Internet sitzt in der Regel selbst vor dem Bildschirm und ebnet den Weg in die Probleme.
Problematisch ist, dass der Inhalt der E-Mails echt wirkt. Nachfolgende Tricks helfen Ihnen jedoch, nicht Phishing-Opfer zu werden:
- Kein ernst zu nehmendes Unternehmen fragt Passwörter, Kreditkartennummern und ähnliches per E-Mail ab.
- Verwenden Sie bei sicherheitskritischen Vorgängen wie Online-Banking dabei keine Links aus E-Mails heraus sondern geben Sie die URL entweder von Hand ein oder wählen Sie die Seite über Ihre Favoriten/Bookmarks an.
- Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an mich, ich helfe Ihnen dann schnell und günstig.
Virus nutzt meinen eigenen Absender zur Tarnung
Links ist ein Screenshot (Bildschirm-Schnappschuss) der Email, die ich erhalten habe. Beides sind korrekte Email-Adressen von mir, die auch aktiv genutzt werden.
Da aber Emails die an auftrag@ adressiert sind, nicht von mir versandt werden, außer ich teste die korrekte Funktion und Weiterleitung von Adressen, war ich sofort hellhörig und habe mich mal sehr langsam an die Mail "herangeschlichen". In den Eigenschaften gab es dann noch meine Adresse bei web.de und eine fremde web.de-Adresse.
Also, ich möchte hiermit nur für das Thema sensibilisieren, mein Virenschutzprogramm hat - weil ich von außen geprüft habe, ohne die Mail direkt mit dem Anhang zu öffnen - erkannt, dass es ein Virus ist und gehandelt.
Wenn ich jetzt aber mit mehreren Mitarbeitern arbeiten würde und einer davon würde eine Mail von mir erhalten, dürfte man sicher sein, dass häufig der Mitarbeiter die Mail dann ohne weitere Prüfung öffnet. Also das zum Thema "Vertrauenswürdige Absender".

